Meilensteintreffen im Projekt D-AI-Y
Immer mehr Unternehmen bieten KI-basierte Software-Lösungen an – sogenannte AI-as-a-Service-Dienstleistungen. Für Kund*innen bietet das viele Vorteile: Sie sparen sich die Investition in eine eigene KI-Infrastruktur und können auf Basis der bereitgestellten Services eigene KI-Lösungen entwickeln und in ihrem Unternehmen integrieren.
Trotzdem finden viele AI-as-a-Service-Dienstleistungen keine Abnehmer. Der Grund? Die Geschäftsmodelle passen nicht. Hier setzt das Projekt Do AI Yourself – kurz D-AI-Y an:
Im Rahmen des Projekts entwickeln Wissenschaftler*innen der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund Geschäftsmodellmuster für AIaaS-Dienstleistungen, die speziell auf die Bedürfnisse von KMU abgestimmt sind. Die Projektergebnisse sollen interessierten Unternehmen in Form einer Toolbox zur Verfügung gestellt werden. Dabei handelt es sich um ein Online-Portal, das KMU in die Lage versetzen soll, eigene AIaaS-Dienstleistungen in ihre Geschäftsmodelle zu integrieren und wirtschaftlich anzubieten.
In der vergangenen Woche trafen sich die Projektbeteiligten zum Konsortialtreffen am ZESS, um sich über den Projektfortschritt auszutauschen und an der Entwicklung der Toolbox zu arbeiten. Darüber hinaus wurden mit Armbruster und InfoSim zwei neue Projektpartner begrüßt, die seit Anfang des Jahres am Projekt beteiligt sind.
D-AI-Y ist ein gemeinsames Forschungsprojekt des Lehrstuhls Industrial Sales and Service Engineering der RUB und des Lehrstuhls für Enterprise Computing der TU Dortmund. Das Projekt wird vom BMBF gefördert.




