Fortschritt im Projekt GenAI4Maintenance

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Mitarbeitende im Industrieservice verlieren täglich bis zu zwei Stunden Zeit durch Informationsbeschaffung, Dokumentation oder Wartezeiten! Der Grund: Wichtige Informationen werden oft nicht zentral gespeichert und sind daher schwer auffindbar. Auch das Erstellen von Wartungsberichten und das manuelle Beantworten von Kundenanfragen kostet viel Zeit.

Hier setzt das Projekt GenAI4Maintenance an. Durch den Einsatz generativer KI sollen zeitintensive Instandhaltungsprozesse automatisiert werden. Zu diesem Zweck werden zwei KI-gestützte Software-Lösungen entwickelt: ein digitaler Assistent und ein Maintenance GPT.

Der digital Assistent soll Mitarbeitende bei Serviceprozessen unterstützen, z.B. durch:

  • Automatisches Reagieren auf Kundenanfragen
  • Einsatzplanung von qualifiziertem Personal
  • KI-gestützte Erstellung von Serviceberichten

Das Maintenance GPT dient als zentrale Wissensdatenbank für den Service im Unternehmen. Es enthält alle Informationen zur Wartung der Maschinen und Anlagen, erfasst neu gewonnenes Wissen systematisch und macht es für die Mitarbeitenden zugänglich. So wird sichergestellt, das Wissen dauerhaft und unabhängig von einzelnen Personen im Unternehmen bleibt.

Als Use-Case für das Projekt dient eine Roboterzelle im ZESS. Diese wird aktuell von verschiedenen Lehrstühlen der RUB genutzt, u.a. im Rahmen eines DFG-Projekts zum Laserauftragschweißen. Auf diese Weise kann die Funktion der Software-Lösungen projektübergreifend von mehreren Lehrstühlen getestet werden.

Das Projekt GenAI4Maintenance wird vom Lehrstuhl für Produktionssysteme, dem Lehrstuhl Industrial Sales and Service Engineering sowie von den Projektpartnern SIMPL, Horstkoetter GmbH & Co. KG, BELFOR DeHaDe GmbH und der Gebr. Becker GmbH gemeinsam bearbeitet.

Gruppenfoto der Beteiligten des Projekts GenAI4Maintenance am ZESS