AFARA Projekttreffen am ZESS

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Im Projekt AFARA entwickeln Forscher:innen ein Verfahren zur zerstörungsfreien Prüfung von Faserverbundwerkstoffen. Damit sollen Werkstoffe und Bauteile geprüft werden können, ohne dass sie dabei beschädigt werden. Das Verfahren wird am Beispiel von Rotorblättern für Windkraftanlagen entwickelt und an einer Roboteranlage am ZESS getestet.

Wie funktioniert das ganze? Ein Industrieroboter mit Radarsensor scannt das Rotorblatt. Aus diesem Scan werden hochauflösende Bilddaten gewonnen, welche mit Positionsdaten verknüpft werden. Auf dieser Grundlage erkennt ein KI-Modell Fehler im Material, wie z.B. Falten, Ondulationen oder Lageverschiebungen, und bestimmt deren Position und Ausprägung bereits vor dem Vergießen. So lassen sich Qualitätsmängel frühzeitig beheben.

Die Innovation des Projekts liegt in der Kombination von Radartechnologie, Robotik und künstlicher Intelligenz. Das hier entwickelte System verbessert die Qualität und Sicherheit von Faserverbundwerkstoffen und sorgt dafür, dass Produktionskosten und Materialausschuss reduziert werden.

AFARA ist ein Gemeinschaftsprojekt, an dem der Chair of Production Systems, the Chair of Electronic Circuits, das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR, das Bochumer Institut für Technologie gGmbH sowie die Aeroconcept Ingenieurgesellschaft für Luftfahrttechnik und Faserverbundtechnologie mbH und die IBG Automation GmbH beteiligt sind.

Gruppenfoto der AFARA Projektgruppe mit Industrieroboter und Rotorblatt