Neue Forschungsgruppe zum Laserauftragschweißen
Bauteile für die Industrie müssen oft große Kräfte aufnehmen können, gleichzeitig soll ihre Masse so gering wie möglich sein. Mit dieser Herausforderung beschäftigt sich die neue Forschungsgruppe „Simulationsgestützte Auslegung der fertigungsgerechten Herstellung von belastungsoptimierten Freiformbauteilen mittels Laserauftragschweißen“.
Ziel der Forschungsgruppe ist es, das Laserauftragschweißen mithilfe von Robotertechnik und Computersimulationen zu optimieren, um neue Geometrien zu ermöglichen, die mit konventionellen Verfahren nicht hergestellt werden können. Dafür haben die Forschenden einen Prozess entwickelt, bei dem zwei Roboter eingesetzt werden. Ein Sechs-Achs-Roboter ermöglicht einen flexiblen Materialauftrag aus beliebigen Winkeln. Ein weiterer Roboter übernimmt die fräsende Nachbearbeitung. Die experimentellen Arbeiten erfolgen bei uns am ZESS.

An der Forschungsgruppe beteiligen sich drei Lehrstühle vom ZESS: der Lehrstuhl für Laseranwendungstechnik, der Lehrstuhl für Produktionssysteme und der Lehrstuhl für Regelungs- und Systemtheorie. Darüber hinaus arbeiten wir in der Gruppe mit dem Lehrstuhl für Werkstofftechnik der Ruhr-Universität Bochum, dem Institut für Kontinuumsmechanik der Leibniz Universität Hannover, dem Lehrstuhl für Neue Fertigungstechnologien und Werkstoffe der Bergischen Universität Wuppertal und dem Lehrstuhl Virtual Machining der Technischen Universität Dortmund zusammen.
Das Projekt ist mit Beginn des Jahres gestartet. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Gruppe mit 3,85 Millionen Euro für vier Jahre.
Hinterlasse einen Kommentar
An der Diskussion beteiligen?Hinterlasse uns deinen Kommentar!