Erfolgreicher Start ins Projekt HyKoSy
Wenn erfahrene Fachkräfte aus Unternehmen ausscheiden, geht oft wertvolles, betriebsspezifisches Wissen verloren. Besonders in Produktion, Handwerk und Baugewerbe wird es immer schwieriger, den Ausfall von Spezialwissen aufzufangen.
Im Projekt HyKoSy entwickeln Wissenschaftler:innen vom ZESS deshalb hybride, KI-gestützte Arbeitssysteme für Produktion, Vertrieb und Zulieferbeziehungen. Im Mittelpunkt stehen dabei neue Formen der Arbeitsorganisation, in denen KI nicht als Ersatz für Mitarbeitende dient, sondern eine unterstützende Brückenfunktion übernimmt, z.B. beim Wissenstransfer oder beim Übergang erfahrener Fachkräfte in den Ruhestand. Ziel des Projekts ist es, menschliche Expertise und generative KI so miteinander zu verbinden, dass Wissenssicherung, Zusammenarbeit und organisationale Resilienz nachhaltig gestärkt werden.
Das Projekt ist Anfang 2026 gestartet und wird durch das BMFTR sowie den ESF Plus gefördert. Es wird unter Leitung von Prof. Uta Wilkens vom Institut für Arbeitswissenschaften, dem Lehrstuhl für Produktionssysteme und Praxispartner:innen aus der Praxis gemeinsam bearbeitet.
Das erste persönliches Treffen aller Projektpartner:innen hat in der vergangenen Woche am ZESS stattgefunden. Mit einem Zukunftsworkshop starteten die Teilnehmenden in die Projektarbeit. Dabei wurden SWOT-Analysen für die Use-Cases durchgeführt, Chancen und Risiken des Projekts herausgearbeitet und die nächsten Arbeitsschritte besprochen.
Vielen Dank an alle Beteiligten und insbesondere an unsere Praxispartner:innen für den erfolgreichen Auftakt zum Projekt!




